Tipps zum Training
Tipps für das Training im Fitness-Studio
Warmup!
Erst ordentlich aufwärmen – dann trainieren!
- Es sind nicht nur die Anfänger, die Hinweise zum Aufwärmen nur halbherzig oder gar nicht befolgen; auch fortgeschrittene Sportler glauben, hin und wieder „kalt“ an das Gerät oder die Hantel gehen zu können.
- Bei einer reinen Ausdauersportart wie dem Rad fahren beispielsweise, kannst du dich ohne weiteres während einer kurzen „Einrollphase“ gut aufwärmen, wenngleich auch hier zumindest einige Dehnungsübungen vor dem Training empfehlenswert sind.
- Im Gegensatz dazu wird den Muskeln bei einem Training mit Gewichten relativ spontan die volle Leistungsbereitschaft abverlangt.
- Gerade vor dem Gewichtstraining kommt dem Aufwärmprogramm aber eine ganz besondere Bedeutung zu.
- Daher solltest du jede Trainingseinheit unbedingt mit einem umfangreichen Aufwärmtraining beginnen. Nur so kannst du Muskel- und Bänderrissen sowie Zerrungen aller Art wirksam vorbeugen.
- Während des Aufwärmens dehnt sich auch der Gelenkknorpel, wodurch dessen Belastbarkeit von vornherein erheblich gesteigert wird. Das ist gerade beim Training mit schweren Gewichten von Bedeutung.

Cooldown!
Fußballspieler müssen sich nach dem Spiel auch auslaufen…
Ebenso wie die Aufwärmphase vor dem Training gehört auch die gezielte Nachbereitung der sportlichen Belastung zu jeder Trainingseinheit. Sie wird als Abwärm- oder „Cooldown“- Phase bezeichnet. Leider wird die Abwärmphase allzu häufig vernachlässigt, weil ihre Bedeutung für den Trainingseffekt nicht ausreichend bekannt ist.

Durch den Cooldown zum Trainingsausklang:
- beschleunigst du den Abbau und Abtransport von Stoffwechselprodukten, die sich während der Belastungsphase in der trainierten Muskulatur angesammelt haben.
- beschleunigst du den Regenerationsprozess. Die Anpassungsvorgänge sind schneller abgeschlossen und du bist früher wieder belastbar.
- entspannst du die Muskulatur durch Verringerung des ermüdungsbedingten erhöhten Muskeltonus und verbesserst damit dein allgemeines Wohlbefinden.
Auch wenn es zu Anfang etwas Überwindung kostet – an die Belastungsphase solltest du stets die Abwärmphase anschließen. Du wirst die Effektivität des Trainings merklich steigern!
Durchhalten!
Gut Ding will Weile haben. Meist dauert es am längsten, gerade die Stelle zu verbessern, die einen am meisten stört. Doch fast alles ist möglich, wenn du regelmäßig (mindestens zweimal wöchentlich) trainierst.
Trotz alledem ist Spaß an der Bewegung mit netten Menschen immer noch das Wichtigste!

